Tomorrowland, Belgien

Live Today, Love Tomorrow, Unite Forever – das Motto des diesjährigen Tomorrowland-Festivals in Belgien ist doch schon mal eine gute Ansage gewesen. Möchtest du mal die heimischen Grenzen hinter dir lassen, dann kann ich dir dieses gigantische Fest definitiv ans Herz legen, denn hier geht’s richtig ab.

Das Besondere war in diesem Jahr (wie auch schon vor drei Jahren), dass das Festival an zwei Wochenenden stattfand, vom 21. bis zum 23.07. und vom 28. bis zum 30.07. Tomorrowland hat jedes Mal außerdem ein neues Motto zu bieten, das das Festival begleitet. Dieses Jahr war es „Amicorum Spectaculum“, ein paar der heißen Top-Acts waren unter anderem Afrojack, David Guetta, Marshmello, Paul Kalkbrenner, Robin Schulz, Steve Angello und Sven Väth.

Wenn du bei dem Namen des Festivals eher an einen Freizeitpark als an ein Elektronik-Event denken musst, dann liegst du gar nicht so falsch, denn Tomorrowland zeichnet sich auch durch seine einzigartige Dekoration aus, die irgendwie märchenhaft und fantastisch wirkt. Daher strahlt das Event seine ganz individuelle Atmosphäre aus, die man als Festival-Hopper einfach erlebt haben muss.

Dieses Jahr gab es zudem unter dem Motto „Unite With Tomorrowland“ eine abgefahrene Aktion, bei der das Festival in acht Städte auf der ganzen Welt übertragen wurde. Mit dabei waren Barcelona, Byblos, Dubai, Incheon, Kaohsiung, Marsa, Tel Aviv und Gelsenkirchen. Wenn du dich jetzt fragst, wieso ausgerechnet Gelsenkirchen, dann ist das auf der einen Seite berechtigt – auf der anderen Seite fand die Veranstaltung in der Veltins Arena statt, die nun mal eine ideale Location dafür geboten hat.

Im Moment kannst du noch keine neuen Tickets für 2018 kaufen, was sich natürlich dadurch erklärt, dass das Festival erst eine Woche zurückliegt. Aber ich rate dir, auf jeden Fall auf dem Laufenden zu bleiben und dich online an den Verkaufsstart erinnern zu lassen, denn dieses Jahr waren alle Karten (mehr als 350.000 Stück) in einer guten Stunde ausverkauft! Wer da nicht pünktlich dabei ist, muss den Kürzeren ziehen.

Eine andere Sache, über die du Bescheid wissen musst, wenn du nächstes Jahr bei Tomorrowland dabei sein willst, ist die besondere Form der Bezahlung. Wie bei anderen Festivals auch, gilt in Belgien eine Cashless-Politik für Essen, Trinken und vieles mehr. Bezahlt wird mit der internen Währung „Pearls“. Nur damit kannst du auf dem Festivalgelände bezahlen; deine Euros musst du also dementsprechend eintauschen. Dieses Jahr war es so, dass du für 20€ 13 Pearls bekommen hast, für 40€ 26 Pearls, usw. Die Pearls kannst du dir vor Festivalbeginn auf dein Armband laden (was vom Veranstalter auch empfohlen wird). Grundsätzlich finde ich das eine gute Sache, weil es das Bezahlen – vor allem an vollen Ständen – bequem und schnell macht. Außerdem hast du keinen Verlust zu befürchten, denn alle Pearls, die unbenutzt bleiben, werden dir nach Abschluss des Festivals gutgeschrieben. Des Weiteren hast du die Gelegenheit, zwei Pearls an ein Projekt zu spenden, das auf der Tomorrowland-Homepage beschrieben ist.

Du hattest dieses Jahr keine Chance nach Belgien oder Gelsenkirchen zu fahren? Unter 365.tomorrowland findest du unzählige Videos von Livesets, Playlists und Fotogalerien, die dir demonstrieren, warum du Tomorrowland 2018 auf keinen Fall verpassen darfst!

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